Südwind Workshop - Mein Beitrag zum Weltklima

Veröffentlichungsdatum03.07.2026Lesedauer2 MinutenKategorienStartseite
Eine Gruppe Kinder und eine Lehrerin posieren für ein Foto

Volksschüler:innen aus Mautern warfen einen Blick auf lokale und globale Ressourcen 

01.07.2026 – Warum und wofür verbrauchen wir in Österreich so viele Ressourcen und wie sieht das in anderen Weltregionen aus? Diese und weitere Fragen wurden in einem Südwind-Workshop mit den Volksschüler:innen interaktiv bearbeitet. 

In Kooperation mit der Klimabündnis- Stadtgemeinde Mautern an der Donau fanden in der letzten Schulwoche Workshops statt, in denen Referentin Sabine Gruber die jungen Teilnehmer:innen dazu einlud, alltägliche Dinge aus neuen Blickwinkeln zu betrachten und sich mit globalen Fragen sowohl aus ökologischer als auch aus sozialer Sicht zu befassen.

Oft ist es Wasser, das aufgrund sich verändernder Klimaverhältnisse knapp wird, das haben wir vor allem in den letzten heißen Junitagen in ganz Österreich gespürt. In Form von extremen Wetterereignissen, wie Dürren, Knappheit oder Überschwemmungen, kann Wasser – vor allem für Menschen im Globalen Süden – zum Verhängnis werden. Die Schüler:innen der Volksschule befassten sich in den Workshops intensiv mit den Schwerpunkten Wasser und Klima. Der Klimawandel hat nicht nur umfassende Auswirkungen auf die Umwelt, sondern verändert auch das tägliche Leben von Menschen. Artensterben, Wetterextreme und Nahrungsmittelmangel sind nur ein paar dieser verheerenden Auswirkungen. Somit muss uns bewusst werden: Die Klimakrise ist auch eine soziale Krise und unsere gemeinsame Verantwortung. 

Nur 3% der globalen Wassermenge ist Süßwasser. Grund genug, dieses nicht zu verschwenden oder zu verschmutzen. Nicht nur in Niederösterreich wird das Grundwasser weniger, sondern in ganz Europa. Achtsamer umgehen mit der kostbaren Ressource kann man einerseits im direkten Verbrauch, indem man kürzer duscht oder Regenwasser zum Gießen der Blumen sammelt. Aber auch im indirekten Verbrauch durch die Produkte, die wir konsumieren, lassen sich Ressourcen sparen. Auch Plastikmüll  in den Meeren und Gewässern war ein Thema, dass die Kinder, kurz vor den Sommerferien besonders mitnehmen konnten.  

Die 17 Nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs), welche von den Vereinten Nationen 2015 beschlossen wurden, sind ein Kompass für eine notwendige Richtung für ein gutes Leben für alle Menschen! Österreich hat sich zu diesen UN-Nachhaltigkeitszielen verpflichtet, die bis 2030 umgesetzt werden sollen. Die Schüler:Innen  reflektierten ihre eigene Lebenswelt und ihre persönlichen Möglichkeiten, das Klima zu schützen und spannten dadurch einen Bogen vom Globalen zum Lokalen. Schnell wird dabei klar: alle können und müssen etwas tun! Ob Politiker:innen, Unternehmen, Schulen, Vereine oder Einzelpersonen –wir alle können und müssen einen Beitrag leisten! 

Nähere Informationen: Südwind Niederösterreich, Bahngasse 46, 2700 Wiener Neustadt, Tel.: 02622/ 24 8 32, E-Mail: noe@suedwind.at, http://www.suedwind.at/niederoesterreich

Südwind setzt sich als entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisation seit über 45 Jahren für eine nachhaltige globale Entwicklung, Menschenrechte und faire Arbeitsbedingungen weltweit ein. Durch schulische und außerschulische Bildungsarbeit, die Herausgabe des Südwind-Magazins und anderer Publikationen thematisiert Südwind in Österreich globale Zusammenhänge und ihre Auswirkungen. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen, Kampagnen- und Informationsarbeit, engagiert sich Südwind für eine gerechtere Welt. www.suedwind.at/niederoesterreich