Schutzwege wieder deutlich sichtbar

Aufgrund der hohen Frequenz wurden diverse Schutzwege über die Jahre zum Teil stark in Mitleidenschaft gezogen. Die weiße Farbe ist verblichen und wurde teilweise sogar unkenntlich. Da sich die oben genannten Schutzwege vor allem in der Nähe von Schulen und Kinderspielplätzen befinden, wurden diese schnell wiederhergestellt und sogar in einer besseren farblichen Betonung umgesetzt. Die Aufmerksamkeit der Fahrzeuglenker wird dadurch besser auf den Schutzbereich gelenkt.


Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurde von einer Fachfirma der neuer Belag aufgetragen und neu markiert, um so eine ebene Verkehrsfläche zu garantieren. „Im Zusammenhang mit den tiefgreifenden Sanierungsarbeiten bei den bereits bestehenden Schutzwegen wurden auch in Straßenzügen, die von besonders schutzbedürftigen Personen, wie Kindern und älteren Menschen, häufig frequentiert werden, Neumarkierungen veranlasst“ zeigt sich VBgm. Thomas Svejda erfreut über die erhöhte Sicherheit im Stadtgebiet. Die Markierungen wurden in knalligem Rot sowie Weiß erstellt, sodass die Lenker auch bei schlechten Sichtverhältnissen die Schutzwege rechtzeitig erkennen können. Insgesamt wurden sieben Schutzwege neu erstellt bzw. saniert. Dazu zählen zwei in der Schubertstraße, drei in der Melkerstraße, einer in der St. Pöltnerstraße und einer in der Baumgartnerstraße (Höhe Kinderspielplatz) sowie eine rote Übergangsfläche für Fußgänger in der Weinbergstraße. Darüber hinaus wurden weitere Hinweiszeichen, wie zum Beispiel „Achtung Fußgänger“ Markierungen auf beiden Fahrbahnseiten, angebracht, damit die Fahrzeuglenker deutlich auf den Schutzbereich hingewiesen werden.

Die Stadtgemeinde Mautern und der NÖ Straßendienst ist für die Erhaltung der Gemeinde und Landesstraßennetzes verantwortlich und wird aber im Rahmen der „Aktion Schutzengel“ immer wieder mit der Entschärfung von gefährlichen Straßenstücken beauftragt. „Die Aktion Schutzengel ist eine Erfolgsgeschichte, die in anderen Bundesländern Nachahmer findet und die Autofahrer zu mehr Rücksicht auf die Schwächsten im Straßenverkehr – unsere Kinder – mahnen soll. Mit zahlreichen Projekten unterstützt das Land sicherheitstechnische Maßnahmen, die gemeinsam mit den Straßen- und Brückenmeistereien ausgeführt werden“, berichtet Landtagspräsident a.D. Hans Penz über die Initiative zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr.