Die Kleinregion ARGE Südufer – Rund um Göttweig ist mit klaren Zielsetzungen und neuen Projekten in das Arbeitsjahr 2026 gestartet. Bürgermeister Martin Rennhofer, Vizebürgermeisterin Claudia Monihart, Bürgermeister Wolfgang Übl, Vizebürgermeisterin Elisabeth Köck, Bürgermeister Josef Wildam sowie die Amtsleiter:innen Claudia Mandl, Anita Pailnsteiner, Emmerich Gattinger und Christian Wölfl trafen sich am 27. Jänner 2026 zur ersten Kleinregionssitzung des Jahres.
Die 2024 gegründete Kleinregion umfasst die fünf Gemeinden Mautern an der Donau, Furth bei Göttweig, Paudorf, Bergern im Dunkelsteinerwald und Rossatz-Arnsdorf. Aktuell arbeitet die Region intensiv an einem gemeinsamen Strategie- und Maßnahmenplan. Mit der Jännersitzung wurde mit Unterstützung von Regionalberaterin Julia Brandl von der Dorf- & Stadterneuerung ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Finalisierung dieses Plans gesetzt.
Ziel der Kleinregion ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden nachhaltig zu vertiefen und Synergien zum Nutzen der Bevölkerung zu schaffen. Die gemeinsamen Projekte konzentrieren sich dabei auf drei zentrale Themenfelder: Identität und Bewusstseinsbildung, Verwaltung und Bürgerservice sowie Gesundheit und Soziales.
Im Bereich Identität und Bewusstseinsbildung werden unter anderem neue Beiträge und Infos zur Kleinregion, auf den Gemeindewebsites eingerichtet. Zudem sollen Veranstaltungen künftig gemeindeübergreifend beworben werden, um das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Region weiter zu stärken.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Verwaltung und Bürgerservice. Durch den Vergleich von Gebühren, Verordnungen und internen Abläufen sollen gemeinsame Standards geprüft und effiziente Lösungen entwickelt werden. Der offene Austausch über Arbeitsprozesse und das tägliche Verwaltungshandeln wird dabei als besonders wertvoll erachtet.
Den größten Stellenwert nimmt jedoch das Themenfeld Gesundheit und Soziales ein. Geplant sind unter anderem eine gemeinsame Sommer-Kinderbetreuung, Initiativen gegen Einsamkeit im Alter sowie weitere gesundheitsbezogene Projekte. Der Aufbau einer „Gesunden Kleinregion“ soll vorangetrieben werden, die Angebote bündelt und neue Strukturen für alle Generationen schafft.
Bereits in den bisherigen Sitzungen zeigte sich deutlich, wie viel Potenzial im intensiven Austausch und in der Vernetzung steckt. Neben sozialen Projekten wurden auch interne Kooperationsmöglichkeiten wie gemeinsamer Einkauf oder die gemeinsame Nutzung von Maschinen diskutiert.
Die Kleinregion setzt bewusst auf gegenseitige Unterstützung und eine gemeinsame Linie. Alle Ideen und Projekte werden von Regionalberaterin Julia Brandl im kleinregionalen Strategieplan festgehalten und mit einem konkreten Zeitplan hinterlegt – als Grundlage für eine starke, zukunftsorientierte Zusammenarbeit der Gemeinden rund um Göttweig.